Sonntag, 15. März 2015

Monchhichi`s Reise ans Meer



An einem nieselregnerischen Tag wie heute ist manchmal Zeit und Muße um alte Urlaubsfotos anzuschauen. Dabei entdeckte ich die Bilder von meiner Reise nach Hiddensee und sofort kamen mir all die schönen Erinnerungen wieder in den Sinn . . .


Damals fuhr ich mit dem Zug nach Stralsund um von dort mit der Fähre auf die Insel zu schippern.
Bis zur Abfahrt der Fähre war Zeit für einen ausgiebigen Bummel durch die historischen Altstadt. Aus dem Schaufenster eines Spielzeugladens schaute mich dieses kleine Monchhichi an als wollte es sagen: nimm´ mich mit auf die Reise. Kurze Zeit später tranken wir zusammen unseren ersten Cappuccino.
Die Fahrt mit der Fähre dauerte mehr als zwei Stunden, wir fuhren in die Dämmerung hinein und Monchhichi wurde müde. Aus meinem Strickzeug richtete ich ihm ein kleines Lager und es dauerte nichtlange da war es eingeschlafen.



Am anderen Morgen war die Freude groß, vom Fenster des Hotels sahen wir das Meer und Monchhichi und ich konnten es kaum erwarten endlich am Strand, am Wasser zu sein.

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns mit einem Leihfahrrad auf den Weg. Noch schien die Sonne aber der Wind trieb die Wolken über dem Himmel zusammen.



Es dauerte nicht lange da war der Himmel grau in grau und ein kalter Ostwind blies.  Doch am Meer gibt es ja bekanntlich kein schlechtes Wetter und im Strandkorb war es ausgesprochen  gemütlich.



Monchhichi brauchte 
etwas Warmes anzuziehen,
wie gut, daß ich mein
Strickzeug dabei hatte.
Eigentlich wollte ich
diese hier stricken
aber dann wurde
umdisponiert.





Der kleine Pullover
war schnell gestrickt,
Monchhichi wurde es 
endlich warm ums Herz.




Später fuhren wir
mit dem Rad den Weg
 am Strand entlang bis zu 
einem kleinen Hafen. 
Auf einem alten Kutter
gab es etwas Heißes
 zu trinken und
was Warmes
 zu essen.






Am Nachmittag 
strickte ich noch 
eine kleine Mütze 
und  -  ta-daa, 
das maritime Outfit
war komplett.






Monchhichi und ich
verbrachten
den ganzen
Tag am Meer.

Im Schein der Abendsonne
fuhren wir,
müde aber glücklich,
zu unserer 
Herberge zurück.






 Fortsetzung folgt !  Angelika